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Hafen - Ort der Wahrheiten

 

2016

 

Ein gemeinsames interkulturelles Kunstprojekt von Angela Schmitz, Havin Al-Sindy und Zeki Yildiz mit geflüchteten Menschen, die in Duisburg leben.

Gemeinsam setzten wir mit geflüchteten Menschen, die in Duisburg leben, kreative Gedanken frei, um die jeweils subjektiven Gedanken von Flucht aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und in künstlerischer Form auszudrücken. Dabei gilt der Begriff "Hafen" als Metapher für Ankunftsort, Orientierung, Hoffnung, Neubeginn, Suche nach Gemeinsamkeit u.a. Er kann zugleich Ausgangsort für Flucht vor Krieg und Krisen sein.
Der Hafen dient auch als Sinnbild für den internationalen Umschlagplatz, für globalisierten Handel. Dort werden Waren in alle Welt exportiert und aus aller Welt importiert. Dazu gehören auch Produkte, die in verschiedenen Ländern zu Lebensumständen beitragen können, in denen viele in letzter Konsequenz Flucht aus ihrer Heimat als einzigen Ausweg sehen.

Diese unterschiedlichen Perspektiven, diese unterschiedlichen Zusammenhänge von Flucht, diese unterschiedlichen Wahrheiten wurden in Malerei, Fotografie, Grafik, Skulpturen, Klängen, Videos u.a, dargestellt.

Das Projekt war Bestandteil des Programms der 37. Duisburger Akzente 2016 "Nah und fern - 300 Jahre Duisburger Hafen".

Fotos dazu finden sich hier.

Medienberichte finden sich hier.

Während der dreiwöchigen Ausstellung waren alle BesucherInnen eingeladen, an einer gemeinsamen Skulptur mitzuwirken - ein aus vielen Einzelelementen zusammengesetztes raumgreifendes Schiff entsteht. Darauf werden subjektive Sichten - eine Skizze, ein Wort, ein Gedanke, ein Wunsch, eine Notiz, ein Bild gemalt, gezeichnet, geschrieben, kalligraphiert.

Das Schiff hat in der St. Joseph Kirche am Dellplatz nach der Ausstellung vorübergehend einen neuen Ankerplatz gefunden. 


Das Projekt wurde realisiert mit finanzieller Unterstützung von Engagement Global im Auftrag des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Das Projekt wurde des weiteren unterstützt vom "Grammatikoff" in Duisburg.